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Unitymedia ist seit August 2019 ein Bestandteil der Vodafone-Gruppe

In Deutschland ist es der zweitgrößte Anbieter von Kabelnetz und führt zusätzlich zum Kabelfernsehen auch noch Telefonanschlüsse und schnelle Zugänge zum Internet, Unitymedia. Mehr als 13,1 Millionen Menschen in den Bundesländern NRW, Baden-Württemberg und Hessen sind Kunde bei Unitymedia. Aufgrund ihrer regionalen Tätigkeit, sind sie für ihre Kunden schnell greifbar und können entsprechend reagieren. Zudem ist das Unternehmen einer der führenden Anbieter was sogenannte Triple-Play-Dienste betrifft. Letzteres bezieht sich auf Telefonieren, digitales Kabelfernsehen und Breitband-Internet aus einer Hand kombiniert.

Ende März 2019 waren es noch 7,2 Millionen Kunden deutschlandweit, wovon 6,3 Millionen Menschen ein Abonnement für Fernsehen hatten, 3,6 Millionen für das Internet und 3,4 Millionen hatten ein Abo für Telefonie. Inzwischen hat sich die Zahl an Kunden wesentlich erhöht, was vor allen Dingen daran liegt, dass Unternehmen stetig in den Ausbau ihrer neuen Glasfaseranschlüsse investiert. Dadurch werden nach und nach immer mehr Gebiete erschlossen bzw. an das Highspeed-Internet mit bis zu 1000 Mbit/s an Geschwindigkeit, angeschlossen.

Überdies sorgen umfassende Angebote für TV-Pakete und klassische Festnetzanschlüsse dafür, dass Bestandskunden treu bleiben und neue Kunden regelmäßig hinzugewonnen werden. Unitymedia ist jedoch im August 2019 ein Bestandteil der Vodafone-Gruppe geworden, seinerseits einer der international größten Konzerne im Segment der Telekommunikation.

Bereits 2018 erhielt die beiden Telekommunikationsgiganten durch die EU-Kommission das Okay für die geplante Fusion. Der Zusammenschluss sorgt in Deutschland für einen beispiellosen Wettbewerb innerhalb der Mobilfunk-, Festnetz- und Internetangebote. Ziel soll es sein, in den folgenden drei Jahren über 50 Millionen Kunden mit 25 Millionen gebauten Gigabit-Anschlüssen, hierzulande zu bedienen. Selbstverständlich sollen dabei die Angebote noch attraktiver werden und Highspeed zur Tagesordnung werden, von lukrativen Vorteilen durch Giga-Kombi-Angeboten, mal ganz abgesehen.

Für Bestandskunden beider Konzerne sollen sich aufgrund des Zusammenschlusses, erst einmal keine Veränderungen ergeben. Sämtlich bereits bestehende Verträge bleiben vorerst wie gehabt. Und auch ein Sonderkündigungsrecht wurde den Kunden dadurch nicht eingeräumt, allerdings erhalten diese Vorteile mit Blick auf Kombi-Angebote. Wobei schon vor der Fusion mit regelmäßigen Störung im Unitymedia Netz zu kämpfen hatte, weshalb sicherlich davon auszugehen ist, dass das Wort “Störung” auch in der Monopolstellung nicht gänzlich verschwinden wird.