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Unsere Tipps zum Wandern mit Baby

Wandern ist eine beliebte Sportart und auch mit Baby kann man wandern gehen. Besonders im ersten Jahr, wenn Babys ohnehin noch gerne und viel getragen werden, sind Wandertouren überhaupt kein Problem. Wichtig: Zuerst langsam rantasten!

Die passende Wanderung mit Baby

Zuerst das Wichtigste: Geht es langsam an! Besonders kurz nach der Geburt muss sich dein Körper noch erholen, lange Touren können da mehr eine Belastung als Erholung sein. Wählt für die ersten Wanderungen lieber kurze Touren mit wenig Höhenmetern, eher Bergspaziergänge, die Aussicht genießen, die gute Luft einatmen. Tastet euch langsam heran, wo eure Grenzen sind, wie es deinem Baby dabei geht, ob es sich über den Tapetenwechsel freut oder es nachts so viele Eindrücke verarbeiten muss, dass die Erholung gleich wieder verflogen ist.

Grundsätzlich musst du auch mehr Zeit einplanen, denn mit einem Baby wirst du mehr Pausen machen und brauchen: Füttern, Stillen, Wickeln, ein wenig Bewegung zwischendurch – da kann eine geplante 3-Stunden-Tour auch gerne mal 2 Stunden länger dauern. Mit Baby sind eben viele Sachen anders und gerade in den ersten Jahr wirst du dich mehr nach dem Rhythmus deines Babys richten müssen.

Kinderwagen oder Babytrage?

Wenn ihr mit dem Kinderwagen unterwegs seid, wählt Wege, die auch gut mit dem Kinderwagen zu fahren sind. Besser geeignet ist eine Babytrage, da seid ihr mobiler und flexibler, egal, ob Steine im Weg legen, du Stiegen nehmen musst oder es doch mal ein bisschen höher hinauf soll. Eine Babytrage bietet mehr Flexibilität, ein Kinderwagen mehr Stauraum – da musst du abwiegen, was dir wichtiger ist.

Wenn du jetzt denkst “Puh das ist aber schwer mit Baby den ganzen Tag vor dem Bauch”, dann lass dir sagen: Je mehr du trägst, desto trainierter ist dein Rücken! Und eine gute, ergonomische Babytrage verteilt das Gewicht optimal, sodass es sich nicht anstrengender anfühlt als ein Rucksack.

Wenn Kinder älter werden, gibt es auch Wanderkraxen, die zum Wandern empfohlen werden – das stimmt nur bedingt, denn die Gewichtsverteilung ist lang nicht so gut wie bei einer Babytrage und dein Schwerpunkt verändert sich – das kann im rutschigen Gelände gefährlich werden!

Babykleidung – wie ziehst du dein Baby beim Wandern richtig an

Was du deinem Baby anziehst hängt davon ab, wie kalt oder warm es ist. Auch für Babys gibt es schon spezielle Outdoor-Babykleidung, die ja nicht nur zum Wandern angezogen werden kann.

Wenn du dein Baby trägst bedenke, dass die Tragehilfe eine Kleidungsschicht ersetzt und es deinem Baby nicht zu warm werden sollte. Außerdem bietet deine Körperwärme auch noch eine Extraschicht Wärme für dein Baby – sehr praktisch!

Ansonsten ist der Zwiebellook die beste Variante, dein Baby anzuziehen – und vergiss nicht auf Reserve-Babykleidung, falls dein Baby stark schwitzt und du es umziehen musst.

Ideal ist beim Babytragen auch die Ergänzung durch ein Tragecover, falls es doch einmal windig werden sollte und eine dünne Haube bzw. ein Sonnenhut mit Nackenschutz, wenn es am Berg doch sonnig ist. Damit die Beinchen nicht nackt herumbaumeln, sind Stulpen ideal und bieten Schutz vor der Sonne.

Checkliste: Was du auf einer Wanderung mit Baby mitnehmen solltest

– Eine ergonomische Babytrage oder einen geländegängigen Kinderwagen

– Ein Rucksack für Stauraum

– Reserve-Babykleidung

– genügend Essen und Trinken für dich und dein Baby

– Windeln & Feuchttücher

– Sonnencreme

– Tragecover, Sonnenhut, Stulpen für die Beinchen