Regenwürmer

Die Regenwürmer

Regenwürmer leben im Erdboden,
2008 waren weltweit etwa 670 Arten von Regenwürmer bekannt.
In Deutschland und in der Schweiz leben davon etwa 46 verschiedene Arten.
Im Durchschnitt liegt ihre Lebenszeit bei etwa 3 bis 8 Jahren.
Die bekanntesten Regenwürmer Arten sind wohl der lange Tauwurm dieser zwischen 9 und 30 Zentimeter groß werden kann. Der sogenannte Gemeine Regenwurm oder auch Lumbricus terrestris genannt, der etwa zwischen 6 und 13 Zentimeter lang wird. Außerdem gibt es noch den Kompostwurm oder auch Eisenia fetida mit etwa der gleichen Länge.
In Europa lassen sich die Würmer relativ eindeutig zuordnen, in anderen Teilen der Erde gibt es aber noch zahlreiche Arten, die eine ähnliche Lebensweise haben und noch nicht ganz zugeordnet sind.

Woher kommt der Name Regenwurm?

Der Name Regenwurm ist eigentlich recht umstritten.
Ansichten zufolge entstand der Name, aufgrund des Verhaltens da er bei Regen das Wohn Loch verlässt, um nicht zu ersticken oder zu ertrinken.
In anderen Ländern wie beispielsweise England wird er earthworm auf deutsch gesagt Erdwurm genannt.

Beschaffenheit des Regenwurms

Der Regenwurm besteht aus vielen zylindrisch geformten Gliedern sogenannte Segmenten, außen an der Haut haben sie Borsten, und zwar vier Paare pro Segmenten.
Diese bestehen sowohl aus Proteinen als auch aus Chitin und können mithilfe der Muskeln bewegt werden. Je älter der Wurm desto mehr Segmente besitzt er. Ausgewachsene Würmer können bis zu 160 Segmente erreichen.
Der gesamte Körper ist mit einem sogenannten Hautmuskelschlauch abgegrenzt.
Die Öffnung des Mundes führt in den Darm und zum Ende des Wurms. Die calziumhaltige Abscheidung neutralisiert die säurehaltigen Inhaltsstoffe des Bodens und der Boden wird auf natürliche Weise Verbessert.

Die Regeneration der Regenwürmer

Regenwürmer ist es möglich, sich nach der durch Trennung. Wieder fast vollständig zu regenerieren.
Jeder hat bestimmt schon mal gehört das, wenn man eine Wurm durchteilt, daraus zwei Würmer entstehen. Dieses trifft aber noch ganz zu.
Jedes der einzelnen Körpersegmente ist zwar in der Lage das Hinterteil, also den sogenannten After wieder herzustellen, allerdings nicht den Kopf. So verhungert ein Wurm ohne Kopf schnell. Der vordere Teil könnte überleben, wenn die durch Trennung hinter dem 40. Segment passiert. Davor sind wichtige Organe wie zu Beispiel die Lateralherzen,
Befinden sie sich in der Regeneration, fallen sie in eine sogenannte Starre.
Sollte der Wurm von einem Fressfeind gepackt worden sein, schnürt er das hintere Ende ab um den Rest von seinem Körper zu retten.

Lebensraum

Regenwürmer unterscheidet man in 3 verschieden Arten.
Die Epigäische Arten, diese Leben knapp unterhalb der Oberfläche des Bodens. Sie ernähren sich überwiegend von Tierkot und abgestorbenem Pflanzenteilen. Diese benötigen einen UV Schutz und haben eine dunkle Farbe.
Anözische oder Anektische Formen leben vertikal grabend in tiefere Bodenschichten. Diese Würmer Durchmischen die Mineralerde mit dem Humus.
Die Endogäische Art lebt im Bereich des oberen Mineralbodens. Diese haben eine eher bleichen Farbe und treten eher selten an die Oberfläche.
Die optimale Bodentemperatur liegt bei den meisten Arten zwischen 10 und 14 Grad, Kompost Würmer bevorzugen 20 bis 25 Grad. Der Regenwurm ist im Sommer sowie auch im Winter weniger aktiv und sichtbar.

Ernährung der Regenwürmer

Würmer sind Nachtaktiv und ernähren sich meistens von Pflanzen und Substraten. Sie Befüllen den Darm dann humusreicher Erde oder alten Pflanzenteilen, wie Blätter oder Keimlinge.

Fortbewegung

Der Regenwurm kann sich dank der Ring und Längsmuskulatur vorwärts und rückwärts bewegen.
Die Würmer kleiden ihre gebohrten Röhren mit Exkrementen und Schleim ein dieses sorgt für einen stabilen und schnellen Auf- und Abstieg.

Fortpflanzung

Der Regenwurm ist ein Zwitter und sowohl männlich als auch weiblich.
Sie sind mit etwa 2 bis 3 Jahren geschlechtsreif und können sich gegenseitig begatten.
Je nach Art können Sie ein Ei oder auch mehrere Eier legen.

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