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Methoden der dauerhaften Haarentfernung

Es werden unerwünschte Haare im Bein-, Achsel- und Gesichtsbereich, wie zum Beispiel Augenbrauen oder Barthaare, und der Bikinizone beseitigt. In der Kosmetikbranche sind diese Behandlungen ein wichtiger Faktor. Nicht nur Frauen, sondern auch immer mehr Männer profitieren von Haarentfernungen, speziell im Brust- und Rückenareal. Der ästhetische Anspruch ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

 

Die permanente Entfernung der Haare

Dies ist der einzige Vorgang, bei dem die Haarfollikel auf Dauer zerstört werden. Die Elektroepilation, wie zum Beispiel das Blendsystem und die Nadelepilation, ist als Hauptbestandteil zu erwähnen.

 

Die dauerhafte Haarentfernung

Dabei werden die Haare für ungefähr einen ganzen Wachstumszyklus beseitigt. Bei mehrmaliger Durchführung kann sich ihre Anzahl reduzieren, das Nachwachsen wird jedoch nicht komplett gestoppt. Die Warm- und Kaltwachsbehandlung gehört ebenso wie die Ultraschallmethode dazu. In den letzten Jahren haben sich auch das sogenannte Sugaring und IPL etabliert. Man unterscheidet ebenso die Form einer Epilation von der Depilation.

 

Die Nadelepilation

Sie wird bei sämtlichen Haarstärken und -farben sowie unterschiedlichen Hauttypen zum Einsatz gebracht. Es handelt sich um den einzigen Vorgang, der eine Haarentfernung dauerhaft in die Tat umsetzt. Diese apparative Kosmetik kann auch weiße Behaarung zum Verschwinden bringen. Eine Nadel wird dabei im Haarfollikel angebracht und zerstört anschließend mithilfe von Strom die Wurzel. Die Sonde wird präzise in die passende Tiefe gebracht. Im Anschluss kommt es zu einer Haarentfernung durch eine Pinzette. Wenn das Gerät professionell eingesetzt wird, kann mit einem optimalen Ergebnis gerechnet werden. Ansonsten können minimale Verbrennungen entstehen, die auch als Narben dauerhaft auf der Haut sichtbar bleiben. Es wird generell empfohlen, diese Methode auf kleinflächigen Bereichen anzuwenden. Mit großem Zeitaufwand muss gerechnet werden. Wenn es sich um feine Behaarung handelt, wird der Einsatz eher komplizierter. Während des Eingriffes sollte mit Schmerzen gerechnet werden. Darum wird davor ein örtliches Anästhetikum verwendet. Der Erfolg ist sowohl vom Alter als auch vom Hormonstatus des Patienten abhängig.

 

Die klassische Epilation

Der Schaft des Haares wird durch ausreißen oder zupfen beseitigt. Es kommt zu keiner Zerstörung der Haarwurzel und infolgedessen zu erneuten Haarwuchs. Zur Anwendung gelangen Wachse, Fäden, Pinzetten und Ultraschall. Die neueste Technik setzt Licht- und Lasergeräte ein.

 

Die Depilation

Hier wird die sichtbare Haarstruktur an der Hautoberfläche entfernt. Dazu werden das Rasieren, mechanische und chemische Vorgänge gezählt.

 

Das Sugaring

Die lange Tradition geht auf den orientalischen Raum zurück. Eine aufgebrachte Zuckerlösung wird nach dem Trocknungsvorgang von der Hautoberfläche ruckartig entfernt. Die Behandlung ist mit geringen Schmerzen verbunden, und kann bei minimalen Längen der Haare eingesetzt werden.

 

Die Laser- und Lichtbehandlungen

Stark gepulste Lasersysteme und Entladungslampen bringen die Haare dazu, langsamer nachzuwachsen. Falls die Haarfarbe zu hell ist, wird diese Methode nicht die erste Wahl sein. Dann ist ein zu geringer Anteil an Melanin vorhanden, der für die Effektivität dieses Eingriffs jedoch notwendig ist. Mit hohen Kosten muss gerechnet werden.

Da die Auswahl an Haarentfernungsvarianten sehr groß ist, wird vor einer Behandlung der Besuch einer Kosmetikerin oder eines Hautfacharztes empfehlenswert sein.