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Butter, Margarine oder doch klassisches Öl? Es gibt viele Möglichkeiten, doch gerade Ghee kämpft sich aktuell in den Vordergrund. Ghee kommt vermehrt in der indischen Küche zum Einsatz, kann aber in jeglichen Rezepten überzeugen. Was Ghee genau ist? Es handelt sich dabei um Butterreinfett, welches auch als Butterschmalz bezeichnet wird. Dabei ist Ghee eine hervorragende Alternative zu anderen Fetten. Vorrangig deshalb, weil Ghee noch einige gesundheitsfördernde Eigenschaften mitbringt.

Wie tut Ghee dem Körper gut?

In der Ayurveda-Lehre gilt Ghee als Lebenselixier. Insofern soll es die Verdauungskräfte anregen, die acht Körpergewebe (Muskeln, Knochen, Fett, Blut, Plasma, Nerven, Fortpflanzungsorgane und Knochenmark) nähren und auch die drei Lebensenergien ins Gleichgewicht bringen. In der altindischen Heilkunde gilt Ghee dabei als Trägersubstanz. Das heißt, dass Fett transportiert die vielen enthaltenen Wirkstoffe genau dorthin, wo sie der Körper braucht. Ghee werden aber noch mehr gesundheitliche Vorteile zugesprochen. So wird gesagt, dass es in der Lage ist, Umwelt- sowie Körpergifte zu binden und jene anschließend aus dem Körper auszuscheiden. Somit ist Ghee auch noch gesund.

Butterschmalz als Ersatz?

Warum Ghee kaufen, wenn Sie auch einfach Butterschmalz nutzen können? Das ist nicht dasselbe, denn Butterschmalz wird industriell hergestellt. Das heißt, in thermischen sowie physikalischen Verfahren wird der Milch das enthaltene Wasser sowie Milcheiweiß schrittweise entzogen. Nach diesen Verfahren entsteht das geklärte Butterfett. Es hat einen Fettanteil von 100 Prozent. Ghee kann hingegen auch selbst hergestellt werden. Dafür benötigen Sie nur frische sowie ungesalzene Süßrahmbutter. Jene geben Sie in einen großen Topf und lassen alles für 30 bis 40 Minuten bei geringer Hitze köcheln. Dank des Kochens verdampft das Wasser und auch große Teile des Eiweißes. Schlussendlich sehen Sie schon das Fett. Den richtigen Zeitpunkt erkennen Sie daran, dass die Flüssigkeit leicht goldgelb, klar und transparent wurde. Aus der Flüssigkeit müssen Sie jetzt nur noch das Fett herausfiltern. Ghee zeigt sich dabei besonders haltbar und kann richtig gelagert bis zu ein Jahr verwendet werden. Wo Sie Ghee nun einsetzen, bleibt ganz Ihnen überlassen. Es eignet sich vor allem gut zum Backen, Braten sowie Frittieren. Probieren Sie deshalb einmal das Fett aus Indien aus und lassen Sie sich von den diversen Möglichkeiten überzeugen!